Statt heroischer Großscans setze auf tägliche Mikro-Sessions: zehn Minuten nach Feierabend reichen. Halte Notizbuch, App und Ladegerät bereit, damit keine Reibung entsteht. Scanne zuerst frische Seiten, markiere offene Aufgaben und trenne private Inhalte. Ein klarer Eingangsfolder nimmt alles auf, Regeln verteilen später. Wer unterwegs scannt, nutzt den Stapelmodus und lässt OCR bereits im Hintergrund arbeiten. So bleibt der Rückstau klein, die Trefferquote hoch und die Hemmschwelle niedrig. Kleine, wiederholbare Schritte schlagen unregelmäßige Kraftakte jedes Mal, weil sie zuverlässig in den Alltag passen.
Ein konsistentes Muster macht Dateien auffindbar, selbst ohne Volltext: JJJJ-MM-TT_Kürzel_Stichwort_kurz.pdf. Ergänze optional Uhrzeit oder Version. Nutze klare, sprechende Schlagworte, vermeide Sonderzeichen und zu lange Ketten. Wenn mehrere Projekte betroffen sind, lege eine Priorität fest und verweise per Link oder Querverweis. Teste, wie Suchfelder deiner App funktionieren, und stelle sicher, dass Teile des Namens zuverlässig indiziert werden. Mit wenigen Regeln entsteht Ordnung ohne starre Zwänge, und spätere Automatisierungen, etwa Skripte oder Shortcuts, lassen sich wesentlich leichter realisieren.
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